Bewerbung als Therapiebegleithundeteam in unserem Verein
Wir suchen Sie für bundesweite palliative Einsätze
Unser Verein ist ständig auf der Suche nach professionell ausgebildeten Therapiebegleithundeteams, welche unsere palliativen Einsätze in ganz Deutschland unterstützen können, damit flächendeckend die Arbeit der Therapiehunde im palliativen Bereich abgedeckt werden kann.
Wenn Sie gerne im Namen des Vereins Einsätze in palliativen Einrichtungen oder bei erkrankten Privatpersonen, die von einer Palliativstation wieder nach Hause entlassen worden sind oder Kinder, die vom ambulanten Kinderhospizdienst zu Hause betreut werden, machen möchten, dann bewerben Sie sich bei uns. Diese Einsätze werden durch Spenden finanziert.
Welche Informationen wir von Ihnen benötigen und wie die Einsätze honoriert werden
Wir honorieren diese Einsätze mit € 75,– zzgl. Fahrtkosten und MwSt.
Wir benötigen folgendes von Ihnen und ihrem Hund:
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Ein kurzes Anschreiben, warum Sie für unseren Verein tätig sein möchten
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Ein Foto von Ihnen und ihrem Hund
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Ein Lebenslauf der letzten 5 Jahre von Ihnen als Person
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Welche Erfahrungen haben Sie selber im Umgang mit beeinträchtigten oder palliativ erkrankten Menschen?
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In welchem Institut haben Sie die Therapiehundeausbildung absolviert?
Des Weiteren benötigen wir von ihrem Hund folgende Daten:
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den Namen
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das Alter
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welche Rasse
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welche Eigenschaften besitzt er/sie?
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Welche Erfahrung hat er schon im Umgang mit beeinträchtigten oder palliativ erkrankten Menschen?
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Eine Kopie des Zertifikates
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eine Kopie des Impfpasses
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eine Kopie der Betriebshaftpflichtversicherung
Abschließend bitten wir Sie, uns ein etwa 15-minütiges Video einzusenden, in dem Sie und Ihr Hund sich auf einen Einsatz in einer Einrichtung vorbereiten, ggf. schon auf dem Einrichtungsgelände. Idealerweise sind darin auch einige der unten genannten Beispiele enthalten.
Wünschenswert ist, dass bereits eingeübte Rituale im Video erkennbar sind. Besonders interessant ist dabei, wie der Hund auf einen potenziellen Patienten zugeht und wie die Interaktion zwischen den drei Beteiligten – Dem Patienten, dem Therapiebegleithund und Ihnen – gestaltet ist. Wir müssen nicht das Gesicht des Patienten sehen, mit dem Sie arbeiten, jedoch würden wir gerne die Reaktionen des beeinträchtigten Menschen auf den Hund erkennen können.
Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit mit schwer erkrankten, meist bettlägerigen Menschen oder Kindern ist die ruhige und zugewandte Interaktion am oder im Bett. Wenn Ihr Hund bereits positive, patientenorientierte Verhaltensweisen zeigt und diese Verhaltensweisen von Ihnen gefördert und positiv verstärkt wurden – beispielsweise das Ablegen des Kopfes, ruhiges Dabeiliegen, entspanntes Verweilen oder Kontaktliegen – freuen wir uns sehr, wenn Sie uns hierzu Einblicke im Video geben.
Belohnungen dürfen selbstverständlich eingesetzt werden. Der Hund sollte jedoch stets freiwillig die Kooperation suchen und nicht in eine Situation gelockt werden.
Prinzipiell sollte das Video folgendes zeigen:
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eure Beziehung im Alltag
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die emotionale Stabilität des Hundes
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eure Fähigkeit zur fairen Kommunikation
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eure Orientierung an Körpersprache und Bedürfnissen
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die Teamfähigkeit von Mensch und Hund
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einen sicheren und respektvollen Umgang miteinander
Allgemeine Hinweise:
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Das Video soll authentisch und unperfekt sein, gerne kann im Nachhinein reflektiert werden. (in Schriftform)
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Bitte filmt möglichst ohne starke Schnitte oder Effekte.
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Trainingshilfen ( z.B. Schnüffelteppich, Schleckmatte) und Belohnung dürfen selbstverständlich genutzt werden.
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Gewalt, Einschüchterung, Leinenrucke oder aversive Hilfsmittel führen zum Ausschluss.
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Der Hund soll sich sichtbar sicher und freiwillig bewegen können.
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Das Wohlbefinden des Hundes steht jederzeit im Vordergrund.
Was uns besonders wichtig ist:
Wir suchen keine "Perfektion".
Wir suchen individuelle Mensch- Hund- Teams, die:
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respektvoll miteinander umgehen
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gemeinsam lernen
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Verantwortung übernehmen
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Signale des Hundes ernst nehmen
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empathisch und reflektiert miteinander arbeiten möchten
Nun einige Beispiele:
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Alltag und Beziehung
Zeigt euch in typischen Alltagssituationen, zum Beispiel beim gemeinsamen Gassigang, wie orientiert sich der Hund am Menschen, ohne ständige Signale. Wie verhält sich der Hund in Ruhephasen, wie nimmt der Hund (freiwillig) Kontakt zu anderen Menschen auf. Wie entspannt kann der Hund warten und wie erkundet ihr gemeinsam neue Situationen.
Wir achten besonders auf:
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Körpersprache
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gegenseitige Aufmerksamkeit
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Stresssignale und den Umgang damit
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Kooperationsbereitschaft
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emotionale Sicherheit
2. Kommunikation und Kooperation
Zeigt einige kleine Übungen oder Alltagssituationen, wie zum Beispiel
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lockeres Mitgehen
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Rückruf
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Medical Training
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ruhiges Handling
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Decken/Entspannungssignal
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Begegnungen mit anderen Hunden oder Menschen
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Orientierung in schwierigen Situationen
Dabei ist uns wichtig:
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faire Kommunikation
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freundlicher Umgang
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freiwillige Mitarbeit des Hundes
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verständliche Signale
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angemessene Belohnung
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Geduld und Anpassungsfähigkeit
3. Umgang mit neuen oder ungewohnten Situationen
Bitte zeigt euch in einer neuen Umgebung, mit einem ungewohnten Geräusch oder in einer vorsichtigen Annäherung an neue Menschen oder Gegenstände.
Wir möchten sehen:
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wie der Hund mit Unsicherheiten umgeht
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wie der Mensch reagiert und ggf. unterstützt
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ob Druck vermieden wird
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ob der Hund Wahlmöglichkeiten bekommt
4. Ruhe und Selbstregulation
Ein Therapiebegleithund benötigt die Fähigkeit zur Ruhe.
Bitte zeigt:
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Entspannung
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Pausenverhalten
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ruhiges Liegen
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Regulation nach Aktivität
All das senden Sie bitte per Mail an info@troestende-pfoten.de oder postalisch an:
Tröstende Pfoten e.V.
Hafenstrasse 2
65439 Flörsheim
Sobald der Vorstand Ihre Bewerbung eingehend geprüft hat,
melden wir uns sehr gerne bei Ihnen.
